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Bei größeren Kassen z.B. Stammeskassen... - die Verwendung von Bank-Konten, Sparbüchern... |
Bei einer umfangreichen Stammeskasse empfiehlt es sich, die Kasse einzuteilen. Die Aufteilung in Kostenstellen ("Unterkonten"), d.h. jeder Sachbereich bekommt einen Etat, macht das ganze durch transparenter.
Die Vorteile eines solches Kassensystem mit den jeweiligen "Töpfen" wird hier erklärt: Zur Kassenführung im Allgemeinen.
Diese Methode bedarf auch einer Trennung der Geldmittel - um nicht tausend "Eimer" mit unnötig viel Geld zu Hause oder im Stammesheim herumstehen zu haben (wir sind ja nicht in Entenhausen), empfiehlt es sich, wenigsten Konten für die wirklich großen Kassen einzuführen, wo auch viele Geldmittel hin- und herfließen (z.B. Großfahrtbeiträge, Zuschussgelder, ...)
Für
eine Ortsgruppe / Stamm sprechen mehrere Gründe für die Eröffnung eines
eigenen Kontos. In einigen Fällen gibt es sogar die Möglichkeit, dass die
Kirchkreisämter oder Rentämter die Kontoführung übernehmen. Im Idealfall hat
aber nur die oder der gewählte Kassenführer/in Zugriff auf das (Stammes-)Konto.
Gerade in der heutigen Zeit wird z.B. durch das „Online - Banking“ die
Kontoführung für einen Stamm immer einfacher und leichter. Allerdings ist
diese Form nicht unumstritten, da es immer noch einige Sicherheitsmängel gibt.
Hier müsst Ihr als Gruppe oder Stamm das Für und Wider genau abwägen und zu
einer gemeinsamen Entscheidung kommen.
Was
spricht für die Eröffnung eines Kontos?
Stichwort
„Überweisung“ Stichwort
„Girokonto“ Eine
Ortsgruppe / ein Stamm kann nur als eingetragener Verein (e.V.) ein
eigenes Girokonto eröffnen. Deshalb laufen in vielen Orten die Girokonten
auf den Namen der kassenführenden Person (Privatgiro). Es besteht aber
auch die Möglichkeit ein „Geschäftskonto“ zu eröffnen, das dann auf
den Namen des Stammes laufen kann. Allerdings entstehen hierbei auch
Kosten (Kontoführung). Aus diesem Grunde sollte man sich vor der Kontoeröffnung
bei verschiedenen Banken erkundigen und letztendlich das günstigste
Angebot wählen. Der große Vorteil eines Girokontos liegt in der
Tatsache, dass man über den Geldautomaten zu fast jeder Tages- und
Nachtzeit und an jedem Ort an das Geld heranzukommen (Flexibilität). Stichwort
„Sparbuch“ Ein Sparbuch dient nur der Aufbewahrung der Stammesgelder. Für eine aktive Kassenführung eignet sich das Sparbuch nicht da man z.B. keine Überweisungen vornehmen kann. Auch sind Abhebungen vom Konto nur bei der „Hausbank“ möglich, für Sommerfahrten ist es also nur bedingt tauglich. Ein
Sparbuch könnte zum "Anlegen einer Reserve/Rücklage" dienen,
wenn mal größere Vorhaben (neue Jurte, neuen Bulli) anfallen sollten
oder müssen (Instandsetzung des Stammesheimes...) - Rentabler sind
natürlich andere "Bankprodukte". Bevor aber der Stamm sich in
Rentenfounds oder Aktienfounds stürzt, sollte man sich an mehreren
Stellen ausgiebig informieren lassen und sich im Stammesrat oder auf der
SVV entsprechend Beratungszeit einräumen. Von Aktien (also nicht Founds)
sollte lieber abgeraten sein, da man hier ganz schnell das
Vereinsvermögen auch verlieren kann! Stichwort
„Kosten für Kontoführung“ Die Kosten für ein Girokonto können über das Jahr hinweg aufgefangen werden. Es ist durchaus möglich den einzelnen Maßnahmen die Kosten anteilig in Rechnung zu stellen (Eigenbeleg). Der Stamm schreibt z.B. der Maßnahme „Pfingstlager XX“ eine Rechnung über DM 35,00 für die Kosten des Geldverkehrs. Diese Rechnung kann dann bei den Zuschussgebern mit abgerechnet werden.
Ein nettes Gespräch mit Tee beim Bankfilialleiter vor Ort könnte vielleicht für den Stamm auch ein kostenfreies Konto herausschlagen. Man bedenke zum einen den Werbeeffekt, wenn überall die Bankverbindung samt Bank-Name angegeben wird. Oder vielleicht ist die Bank bereit, gegen Spendenbescheinigung eine entsprechende Spende in Höhe der Kontoführungsgebühren zu leisten. |
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Die
Buchung würde dann im Kassenbuch wir folgt aussehen:
De
facto handelt es sich um ein Nullsummenspiel, das ist aber notwenig, da
jede Ausgabe und Einnahme nun einmal belegt werden muss. Eine Gruppe brauch meist nur eine Barkasse (Gruppenkasse). Für eine Ortsgruppe oder Stamm ist die Eröffnung eines Girokontos allerdings sehr zu empfehlen. Zusätzlich ist auch ein Sparbuch zu empfehlen, auf dem größere Beträge (Rücklagen) geparkt werden können. Allerdings gilt es zu beachten, dass Minderjährige ein Konto nur mit der Zustimmung der Erziehungsberechtigten eröffnen können, d.h. es ist eine Unterschrift eines Elternteils erforderlich.
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Wenn also größere Summen fließen, oder mehrere Unterkonten geführt werden, ist es Zweckmäßig, diese Budgets auch in separaten Konten zu führen. Zur Führung einer Stammeskasse mit Konten und Kostenstellen gibt es (nicht nach der Werbung) sonder gleich hier...
eine vollständig ausformulierte Arbeitsbeschreibung zur Kassenführung gibt es im Bezirksbüro (VCP BZ OL) als "blätter"-Ausgabe 7 11/2001 von Gunnar Czimczik
weitere Infos gibt´s hier: kleine Übersicht - Die Sippenämter Tätigkeitsbeschreibung KW
(Qu: Die Sippenämter - Der Kassenwart - SVV 2001; blätter - Kassenführung - VCP BZ OL - Gunnar Czimczik; Sippenämter - Walde; Kassenbericht SVV - VCP JB; Kursmappe - Gruleicrashkurs - VCP JB 2001 & Truppkurs 1995- Bölzy - Kassenunterlagen Stammeskasse & Pfadfinder-CD)